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Bild Haus, Mroß + Redeker

 

Bau- und Leistungsbeschreibung

 

Die aktuelle Bau- und Leistungsbeschreibung finden Sie in unserem Hauskatalog.

 Listenpunkt Vorbemerkungen  Listenpunkt Dachdecker/Klempner  Listenpunkt Sanitärarbeiten  Listenpunkt EnEV, EEWärmeG
 Listenpunkt Allgemeines  Listenpunkt Tischlerarbeiten  Listenpunkt Heizungsinstallation  Listenpunkt Versicherungen
 Listenpunkt Erdarbeiten  Listenpunkt Elektroinstallation  Listenpunkt Bodenbeläge  Listenpunkt Darstellungen
 Listenpunkt Maurerarbeiten  Listenpunkt Fliesenarbeiten  Listenpunkt Malerarbeiten  Listenpunkt Lüftung
 Listenpunkt Betonarbeiten  Listenpunkt Estricharbeiten  Listenpunkt Gewährleistung  Listenpunkt DEKRA Qualitätspr.
 Listenpunkt Zimmererarbeiten  Listenpunkt Innenputz  Listenpunkt Rissbildungen  Listenpunkt Vorbereitung Grundst.  

 

Vorbemerkungen

Alle Angaben und Berechnungen wurden mit größter Sorgfalt durchgeführt und auf Ihre Korrektheit zum augenblicklichen Zeitpunkt geprüft. Eine Haftung für die Richtigkeit der Zahlenangaben kann jedoch nicht übernommen werden. Änderungen der vorgesehenen Bauausführungen sind  zulässig, soweit sie technisch oder aufgrund behördlicher Forderungen geboten sind.

Grundlage für die Preisermittlung der angebotenen Haustypen sind ausschließlich die in der Bau- und Leistungsbeschreibung aufgeführten Ausstattungsmerkmale. Die eingezeichneten Sonderbauteile sind Vorschläge des Architekten und nicht Bestandteil des Angebotes (siehe Punkt "Darstellungen" der Bau- und Leistungsbeschreibung).

In den Wohnhäusern, die nicht im Dachgeschoss ausgebaut sind, ist die Treppenanlage nicht enthalten. Ebenso gehört die Schornsteinanlage zu den Sonderleistungen. Wir bieten Ihnen die Abrechnung der Sonderleistungen ebenfalls zu Festpreisen an.

Die Angabe der Wohnfläche bezieht sich auf die Rohbaumaße. Alle Häuser werden nach der neuesten Energieeinsparverordnung gebaut.

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1. Allgemeines


Unsere schlüsselfertigen Häuser entstehen auf der Grundlage der DIN-Norm und der VOB. Der Leistungsumfang betrifft die komplette Planung, Statik, Bauantragstellung, Wärmeschutznachweis, Baustelleneinrichtung und Bauleitung aller Gewerke gemäß Baubeschreibung. Voraussetzung unserer Festpreise ist ein waagerechtes, ebenes und geräumtes Grundstück sowie eine quell- und grundwasserfreie Zone bis 30 cm unterhalb der tiefsten Gründung. Sonderleistungen können gegen Berechnung durchgeführt werden. Die Hausanschlusskosten für Wasser, Gas, Strom, Telefon und Kanalanschluss sind nicht im Festpreis enthalten. Es wird eine Blower-Door-Messung durchgeführt.

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2. Erdarbeiten


Der Mutterboden wird im Bereich des Baukörpers bis ca. 40 cm abgetragen. Sofern das Haus über keinen Keller verfügt, wird der abgetragene Bereich mit Füllsand aufgefüllt und verdichtet. Fundamentgräben werden frostfrei ausgeschachtet, Mutterboden bzw. Baugrubenaushub werden auf dem Grundstück seitlich gelagert. Arbeitsräume werden mit dem vorhandenen Boden angefüllt. Bei Schichtwasser- oder Grundwassergefahr, Bodendruck unter 0,15 N/mm² und bei schwerem, steinigem und felsigem Boden ab Bodenklasse 5 ist eine gesonderte Kostenermittlung durch den Bauleiter herbeizuführen. Mehrkosten sind vom Auftraggeber zu tragen. Dies gilt auch für eine möglicherweise erforderliche Bodenabfuhr, Bodenanfuhr oder eine notwendige Drainage. Der abgetragene Mutterboden wird nach den Arbeiten vom Bauherrn verteilt.

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3. Maurerarbeiten
3.1. Erdgeschoss


Die Außenwände des Erdgeschosses bestehen aus 17,5 cm starker Hintermauerung aus Porenbeton, 14 cm Kerndämmung und einem 11,5 cm starken Verblendmauerwerk (Steinpreis bis 600 EUR/1000 Stück inkl. MwSt.) . Putzbauten erhalten ein Wärmedämmverbundsystem von 24 cm mit Außenputz und einen zweifachen Anstrich in der Farbe nach Wahl. Tragende Innenwände werden aus Kalksandstein, Leichtbauwänden aus Gasbeton in den Stärken 11,5 - 17,5 cm gemäß Statik gebaut.

Die Außenfensterbänke werden aus Klinkerplatten oder als Verblenderrollschicht gebaut. Innenfensterbänke sind aus Kunststein 2 cm (weiß, Micro oder Iceberg). Bei Putzbauten werden außen weiße Aluminiumfensterbänke eingesetzt (oder Granitbänke Rosa Beta).

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3.2. Dachgeschoss


Ist ein Dachgeschossausbau vorgesehen, werden die Wände aus KSL gemäß Zeichnung und Statik erstellt.

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3.3. Kellergeschoss


Die Außen- und Innenwände des Kellergeschosses werden aus einem Kalksandsteinmauerwerk in den Stärken 11,5 cm bis 36,5 cm gemäß Zeichnung erstellt. An der Außenseite werden die Wände mit einer Dickbeschichtung gegen Erdfeuchte und nicht drückendes Wasser geschützt. An der Innenseite erhalten die Wände einen Wischputz. Die Wände am Treppenabgang werden glatt verputzt. Kellerfenster in der Größe 100 x 60 cm aus weißem Kunststoff (kein Isoglas) und Lichtschächte aus Kunststoff mit diebstahlsicheren Abdeckrosten werden eingebaut. Falls erforderlich erhält der Heizungsraum eine FH-Tür. Die übrigen Abstellräume erhalten Holztüren. Nicht unterkellerte Häuser erhalten eine Fundamentplatte nach statischen Erfordernissen aus Beton B25, frostfrei gegründet einschließlich Fundamenterder nach örtlicher Vorschrift und VDE-Richtlinien.

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4. Beton-/
 Stahlbauarbeiten


Die Massivdecken über dem Kellergeschoss werden unten in Sichtbeton ausgeführt. Fenster- und Türstürze sind aus Stahlbeton (nach statischer Berechnung). Die Kellertreppe wird mit Estrich belegt und ist ebenfalls aus Stahlbeton. Betondecken über dem Erdgeschoss werden auch in Stahlbeton vorgesehen, wenn es statisch erforderlich oder erwünscht ist. Das Verspachteln der Deckenfugen ist im Umfang der Malerarbeiten enthalten.

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5. Zimmererarbeiten


Dachstuhl und Balkenlage bestehen aus imprägniertem Nadelholz (auf Salzbasis) der Güteklasse II. Bei Bungalows wird eine Balkenlage als Decke über dem Erdgeschoss eingebaut. Diese wird von unten mit Dampfsperre, Sparschalung und Gipskartonplatten oder gleichwertig verkleidet. Zur Wärmedämmung ist eine 24 cm starke Mineralwolle (0/35) zwischen den Balken vorgesehen. Bei ausgebautem Dachgeschoss werden die Kehlbalken und die Dachschrägen mit Wärmedämmung, Dampfsperre, Sparschalung und Gipskartonplatten verkleidet. Der Dachboden ist ohne Rauspundbretter. Sollte ein Schornstein geplant sein, wird im Dachboden ein Laufsteg aus Rauspund von der Treppe zum Schornstein verlegt. Unterseitig werden Dachüberstände mit unbehandeltem Kieferprofilholz verschalt. Vor dem Anbringen der Gipskartonplatten wird eine Blower-Door-Messung durchgeführt.

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6. Dachdecker- und
    Klempnerarbeiten


Beim Walmdach und beim Satteldach erfolgt die Dacheindeckung mit Betonpfannen der Firma Braas oder einem ähnlichen Fabrikat mit Trockenfirst auf atmungsaktiver Folie. Im Leistungsangebot enthalten sind Giebelsteine, First- und Gratpfannen. Halbrunde, vorgehängte Dachrinnen und Fallrohre aus Zinkblech werden bis Oberkante Sockel montiert. Schornsteineinfassung und Wandanschlüsse sind aus Zinkblech und Walzblei.

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7. Tischlerarbeiten

7.1. Fenster und Türen


Die Fenster sind aus weißem Kunststoff. Sprossen auf Wunsch gegen Aufpreis. Verglasung: Fenster sind dreifach wärmeschutzverglast. Alle Fenster haben eine Pilzkopfverriegelung (WK1 Sicherheitsklasse).

Die Haustür hat eine einbruchhemmende Dreifach-Tresor-Verriegelung und ist mit EUR 2500,- incl. MwSt. im Festpreis veranschlagt. Zweiteilige Haustüren werden mit Aufpreis berechnet. Die Terrassentür wird als Dreh-Kipp-Tür geliefert, weitere Terrassen-Elemente sind feststehend. Die Innentüren sind endbehandelt in Buche, haben glatte Blätter, Steckfutter und Bekleidung sowie eine Drückergarnitur. Garniturpreis 18,- EUR/Stück incl. MwSt. Im Keller werden Limba-Türen eingebaut. Auf Wunsch bauen wir behindertengerechte Türen ohne Aufpreis ein.

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7.2. Rollläden


Rollläden bestehen aus Kunststoff und sind im Preis enthalten (Ausnahme: Haustür, Nebeneingangstür im HWR-Raum). Der Gurtwickler ist am Rahmen montiert. Wir empfehlen den Einbau von Motoren (gegen Aufpreis).

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7.3. Treppe


Die Innentreppe wird als Holztreppe (Buche natur, Wertansatz EUR 5.000,- inkl. MwSt.) oder Betontreppe mit Fliesenbelag und einem Holzgeländer eingebaut. Das Dachgeschoss erhält eine wärmedämmende Einschubtreppe aus Holz komplett mit Luke und Brüstungsgeländer im Bodenraum. Gleiches gilt für ausgebaute Dachgeschosse mit Zugang zum Spitzboden. Kellertreppen aus Stahlbeton werden mit Estrich belegt.

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8. Elektroinstallation


Ausführung der Elektro-Anlage nach den jeweils geltenden EVU- und VDE-Vorschriften. Die Elektroanlage beinhaltet die allgemeine Elektroinstallation sowie Zählerschrank mit Verteilung, Fehlerstromschutzschalter und Sicherungsautomaten. Als Material für die Schalter ist vorgesehen: Jung CD 500 in weiß oder ein ähnliches Fabrikat.
Bei Geräten mit moderner Steuerung, wie z. B. Herd mit Induktionskochfeld, reicht ein üblicher Fehlerstromschutzschalter nicht aus. Einbau eines geeigneten Schutzschalters gegen Aufpreis möglich.

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8.1 Eingang:


1 Ausschaltung mit 1 Brennstelle
1 Klingelknopf weiß und rund

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8.2 Windfang:


1 Wechselschaltung mit 1 Brennstelle

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8.3 Diele/Flur:


1 Schaltung mit 3 Schaltstellen und 2 Brennstellen
1 Einzelsteckdose
1 Klingelanlage mit Gong und Klingelknopf
2 Leerrohre für TV, EDV, Telefon, SAT u. a. (ohne Kabel und Steckerdose)
1 Rauchmelder mit 10 Jahres-Batterie


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8.4 Küche:


1 Ausschaltung mit 1 Brennstelle
1 Schalter-Steckdosen-Kombination
2 Einzelsteckdosen
2 Doppelsteckdosen
1 Elektroherdanschluss
1 Geschirrspüleranschluss

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8.5 Speisekammer:


1 Ausschaltung mit 1 Brennstelle

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8.6 Hauswirtschaftsraum:


1 Ausschaltung mit 1 Brennstelle
1 Waschmaschinenanschluss
1 Trockneranschluss

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8.7 Wohn-Esszimmer:


2 Ausschaltungen mit 1 Schalter-Steckdosen-Kombination
1 Einzelsteckdose
2 Doppelsteckdosen
1 Außensteckdose abschaltbar
2 Leerrohre für TV, EDV, Telefon, SAT u. a. (ohne Kabel und Steckerdose)
1 Rauchmelder mit 10 Jahres-Batterie


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8.8 Gäste-WC:


1 Ausschaltung mit 1 Brennstelle
1 Steckdose mit Klappdeckel

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8.9 Kind/Arbeitszimmer:


1 Ausschaltung mit 1 Brennstelle
1 Schalter Steckdosen-Kombination
1 Einzelsteckdose
1 Doppelsteckdose
2 Leerrohre für TV, EDV, Telefon, SAT u. a. (ohne Kabel und Steckerdose)
1 Rauchmelder mit 10 Jahres-Batterie


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8.10 Schlafzimmer:


1 Ausschaltung mit 1 Brennstelle
1 Schalter-Steckdosen-Kombination
2 Doppelsteckdosen
2 Leerrohre für TV, EDV, Telefon, SAT u. a. (ohne Kabel und Steckerdose)
1 Rauchmelder mit 10 Jahres-Batterie


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8.11 Bad:


1 Ausschaltung mit 1 Brennstelle
2 Wandauslässe
1 Steckdose mit Klappdeckel
Erdung der Dusche und Badewanne

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8.12 Flur/Dachgeschoss:


1 Schaltung mit 3 Schaltstellen
1 Brennstelle
2 Schalter OG
1 Schalter Treppe EG
1 Rauchmelder mit 10 Jahres-Batterie

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8.13 Spitzboden:


1 Kontrollanschluss mit 1 Iso-Ovalleuchte

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8.14 Heizraum/Keller:


1 Ausschaltung mit 1 Iso-Ovalleuchte
1 Schalter-Steckdosen-Kombination
Anschluss für Heizung mit Außenfühler
Potentialausgleich
Haus ohne Keller: Heizung im HWR

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8.15 Kellerräume:


1 Ausschaltung mit 1 Iso-Ovalleuchte
1 Schalter-Steckdosen-Kombination

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8.16 Kellerflur:


1 Wechselschaltung mit 1 Iso-Ovalleuchte
1 Rauchmelder mit 10 Jahres-Batterie

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8.17 Terrasse:


1 Brennstelle mit 1 Ausschaltung im Wohnzimmer

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8.18 Kellertreppe:


1 Wechselschaltung mit 1 Brennstelle im Flur/ Keller

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9. Fliesenarbeiten


Materialpreis Wand- und Bodenfliesen: bis 25 EUR/m² inkl. MwSt.

Maße Wandfliesen: bis 25 x 33 cm.

Maße Bodenfliesen: bis 34 x 34 cm.

Maße Sockelfliesen: ca. 5 x 20 cm in Bad, Küche, Gäste-WC, HWR, Diele/Windfang, Kellertreppe (falls geplant).

Fliesenspiegel der Küche zwischen Arbeitsplatte und Hängeschränken ca. 2 m², Höhe ca. 60 cm, Fliesenmaße 10 x 10 cm.

Senkrechte Wände im Bad und im Gäste-WC werden 2 m hoch gefliest.

Geflieste Fensterbänke im Bad und Gäste-WC. Im Dachgeschoss wird der Flur nicht gefliest.

Der Übergang der Bodenfliesen zu den Wand bzw. Sockelfliesen wird dauerelastisch verfugt. Elastische Fugen sind Wartungsfugen und von der Gewährleistung ausgeschlossen.

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10. Estricharbeiten


Verbundestrich in allen Kellerräumen gem. DIN, schwimmender Estrich mit Wärme- und Trittschalldämmung in Wohnräumen gem. DIN. Estrich-Dehnfugen werden in den Übergängen der Räume (Türbereiche) und wenn nötig in großen Flächen ausgeführt.

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11. Innenputz


Ausführung wahlweise in Gips- oder Kalkzementputz in der Qualität Q2.
Ist ein Anstrich der Wände gewünscht, müssen diese gespachtelt und geschliffen werden, um eine erhöhte Qualität zu erreichen. Diese Arbeiten gehören zu den Malerarbeiten und werden gegen Aufpreis ausgeführt.

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12. Sanitärarbeiten


Die Rohrleitungen werden in Kupfer oder Kunststoff ausgeführt. Abflussrohre sind aus Kunststoff und werden über das Dach entlüftet. Bei nicht unterkellerten Häusern werden die Abflussrohre unter der Sohle zur Außenkante des Fundaments gelegt. Bei ausbaufähigen Dachgeschossen wird ein Anschluss zur späteren Benutzung ins Dachgeschoss gelegt und zum Schutz mit einem Deckel versehen. Gleiches gilt für die Zuleitungen für Wasser und Heizung. Eine Außenzapfstelle für Kaltwasser wird im Bereich Küche, HWR installiert. Das Anschließen der Abflussrohre vom Baukörper an den Abwasserschacht oder Kläranlage wird bauseits gestellt.

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12.1 Bad (weiß):


Körperform-Badewanne, Maße 170/75 cm (Fabr. DERBY TOP), emailliert, mit Einhebel-Einlaufmischbatterie und Handbrause.

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12.2 Duschwanne:


Ebenerdige Dusche oder Duschwanne in den Maßen 90/90/15 cm oder 80/80/15 cm, emailliert, mit Einhebel-Brausegarnitur und verstellbarer Wandstange.

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12.3 WC-Anlage:


DERBY TOP aus Porzellan, Tief- oder Flachspüler, mit Kunststoffsitz und Papierrollenhalter, Waschtisch aus Porzellan (65 cm breit) mit Einhebelmischer und Kristallspiegel (60 cm Durchmesser), Porzellanablage und Handtuchhalter (2-tlg), Porzellanfarbe weiß.

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13. Heizungsinstallation


Brennwert-Gasheizung mit zentraler Warmwasserversorgung (Fabr. Brötje o. Ä.) als Wandheizkessel mit separatem Warmwasserspeicher und Abgas-Zuluft-Dachdurchführung. Heizleistung jeweils entsprechend der wärmetechnischen Berechnung. Alle erforderlichen Sicherheits- und Absperrventile sind enthalten, ebenso Druckausdehnungsgefäß, Außentemperaturfühler und Umwälzpumpe. Heizkörper werden als endlackierte Plattenheizkörper mit Thermostatventilen nach Möglichkeit unter den Fenstern eingebaut. Die Größe entspricht den wärmetechnischen Erfordernissen.
Gegen Aufpreis wird eine Solaranlage für die Warmwasserbereitung, eine zentrale/dezentrale Lüftungsanlage, eine Wämepumpe oder eine Pelletheizung installiert.

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14. Bodenbeläge


(Gegen Berechnung, falls gewünscht)
Alle Wohn- und Schlafbereiche werden ausgestattet mit Teppichböden zum Preis von EUR 15,-/m² incl. MwSt. und umlaufender Teppichboden-Sockelleiste.

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15. Malerarbeiten


(Gegen Berechnung, falls gewünscht)
Sämtliche Flächen aus Gipskarton und alle Betondecken werden tapezierfertig gespachtelt. Alle Wand- und Deckenflächen in Wohn- und Schlafräumen erhalten Raufasertapeten und Anstrich in weißer bzw. abgetönter wischfester Binderfarbe. Ebenso Gipskartondecken und -wände. Hauswirtschaftsraum und Kellerräume erhalten einen wischfesten weißen Anstrich. Sollten Holzfenster eingesetzt werden, werden diese offenporig grundiert. Treppen werden endbehandelt geliefert bzw. grundiert und versiegelt. Treppengeländer aus Stahlrohr erhalten eine zweifache Lackierung. Außen liegende Holzteile erhalten einen farblosen bzw. weißen Anstrich.

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16. Gewährleistung


Die Mroß + Redeker Baugesellschaft mbH übernimmt für die erbrachten Leistungen gem. VOB sowie BGB (neueste Ausgaben) Gewährleistung. Von der Gewährleistung werden Mängel, die in mittelbarem oder unmittelbarem Zusammenhang mit vom Bauherrn ausgeführten Eigenleistungen stehen, nicht erfasst. Dieses gilt auch für Folgeschäden an Leistungen der Mroß + Redeker Baugesellschaft mbH, die durch mangelhafte Eigenleistungen auftreten können. Von der Gewährleistung ausgeschlossen sind sämtliche Leistungen, die direkt mit den Nachunternehmern der Firma Mroß + Redeker Baugesellschaft mbH abgesprochen, verhandelt und abgerechnet werden.

Dauerelastisches Material für Versiegelungsarbeiten verfügt über eine Dehnfähigkeit von ca. 25 % des Volumens. Ein Abriss des Materials zwischen den angrenzenden Bauteilen ist aufgrund der vorgegebenen Fugendicke nicht auszuschließen. Die technischen, konstruktiv bedingten Setzungen und damit Überdehnungen sind größer als das Material leisten kann.

Nicht der Gewährleistung unterliegt die Rissbildung bei dauerelastischem Material für Versiegelungsarbeiten und die daraus resultierenden Nachbesserungen. Um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, sind erforderliche Nachbesserungen in Eigenleistung auszuführen.

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17. Rissbildungen


Zu Rissbildungen kann es bei der Austrocknung des Wohnhauses sowie in Folge des hohen Eigengewichtes kommen.

Übergang Fußboden - Wand
Bei dauerelastisch versiegelten Fugen zwischen Boden- und Sockelfliesen kann es zu einem Abriss kommen. Dauerelastisches Material für Versiegelungsarbeiten verfügt über eine Dehnfähigkeit von ca. 25 % des Volumens. Ein Abriss des Materials zwischen den angrenzenden Bauteilen ist aufgrund der vorgegebenen Fugendicken nicht auszuschließen. Die technischen, konstruktiv bedingten Setzungen und damit Überdehnungen sind größer als das Material leisten kann.

Übergang Wand - Dachstuhl
Bei Wärme- und Kälteeinwirkung dehnen sich Bauteile nicht gleichmäßig aus und ziehen sich nicht gleichmäßig zusammen. Durch diese Bewegung in der Anschlussfuge kann es zu Rissbildungen kommen, z. B. in der Tapete.

Risse im Putz
Beim Trocknen des Putzes und beim Setzen des Gebäudes kann es zu Rissen im Putz kommen.

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18. EnEV, EEWärmeG


Nach aktueller Energieeinsparverordnung (EnEV) wird für Neu- und Altbauten (bei Modernisierung) die Einhaltung eines sehr niedrigen Jahres-Primärenergiebedarfs verlangt. Des Weiteren wurden die energetischen Anforderungen an die Wärmedämmung erhöht. Die Gebäudehülle darf somit nur noch extrem wenige Wärmeverluste zulassen. Diese Anforderungen werden durch erhöhte Dämmung, Luftdichtigkeit des Gebäudes sowie regenerativer Anlagentechnik erfüllt.

Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen, dass der zum Zwecke der Gesundheit und Beheizung erforderliche Mindestluftwechsel sichergestellt ist. Um dieses zu gewährleisten ist der Einbau einer kontrollierten Wohnraumbe- und -entlüftungsanlage zu empfehlen. Sollte darauf verzichtet werden, ist durch mehrfache tägliche Fensterlüftung der Mindestluftwechsel sicherzustellen.

Gemäß Wärmeschutzberechnung kann ein sommerlicher Wärmeschutz wie z. B. Rollläden, Markisen, Fensterläden gefordert sein, der die durch Sonneneinstrahlung verursachte Aufheizung der Räume begrenzt. Dieser ist nicht im Leistungsumfang enthalten, kann aber gesondert vereinbart werden.

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) fordert zusätzlich den Einsatz von erneuerbaren Energien wie Geothermie, Umweltwärme, solare Strahlungsenergie, Biomasse oder die Ausnutzung von technischer Abwärme wie bei Abluft- und Abwasserströmen. Um diesen Anforderungen zu begegnen, bieten wir Ihnen gegen Aufpreis sinnvolle und wirtschaftliche Lösungsbausteine.

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19. Versicherungen


Der Bauherr verpflichtet sich zum Abschluss folgender Versicherungen:

- Bauherrenhaftpflicht
- Bauwesenversicherung
- Wohngebäudeversicherung mit integrierter Rohbaufeuerversicherung


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20. Darstellungen


In den Zeichnungen dargestellte Sonderbauteile wie z. B. Sprossenfenster, zweiflügelige Fenster, Gauben, Erker, Treppen bei nicht ausgebautem Obergeschoss, zweiflügelige Innentüren, Haustürseitenteile, zweiflügelige Haustüren, Giebeldreieckfenster, andere Dachformen als 45°, Krüppelwalm-/Satteldächer, Wintergärten, Kaminabzüge, Möbel, Eckbadewannen, Küchen, Carports, Gartenanlagen etc. sind nur im Auftrag enthalten, wenn sie im Bauwerkvertrag/Baubeschreibung gesondert aufgeführt werden.

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21. Lüftung


Um den hohen Feuchtigkeitsanteil in Neubauten abzubauen und den dadurch entstehenden Problemen wie z. B. Schimmelpilze an den Wänden, in Fensterleibungen, hinter Möbeln und Bildern vorzubeugen, ist richtiges Heizen und Lüften erforderlich. Beim sogenannten "Trockenwohnen", das ca. 1 - 2 Jahre dauert, ist folgendes zu beachten:

Alle Räume (auch das Schlafzimmer) sollen bei geschlossenen Fenstern auf Wohnraumtemperatur (mind. 20° C, max. 50 % rel. Raumfeuchte) beheizt werden. Um die feuchte Luft abzuführen, sollte ca. 6 - 8 mal täglich eine Stoßlüftung von 5 - 15 Minuten mit weit geöffneten Fenstern und ausgestellten Heizkörperthermostaten erfolgen. Dabei ist zu beachten, dass dies nur sinnvoll ist, wenn die Außenluftfeuchte geringer als die Raumluftfeuchte ist.

Bei der Fenster-Kipplüftung während der kalten Jahreszeit bleiben die Fensterleibungen kalt. Durch die feuchte Luft im Haus "beschlagen" sie und werden feucht. Dies kann die Schimmelbildung fördern.

Möbel sollten ca. 5 - 10 cm von den Wänden aufgebaut werden. Ebenfalls sollte das Aufhängen von Bildern zunächst nicht erfolgen.

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22. DEKRA Qualitätsprüfung


Wenn gesondert beauftragt, bieten wir beim Bauen und Sanieren eine Qualitätsprüfung der DEKRA an. Durch stichprobenartige Prüfungen in allen wesentlichen Bauphasen können Baumängel frühzeitig erkannt werden.

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23. Vorbereitung
       des Grundstücks


Alle Leistungen, die das Grundstück und dessen Erschließung betreffen, sind vom Auftraggeber zu veranlassen und kostenmäßig zu übernehmen. Der Auftraggeber hat sicherzustellen, dass eine ausreichende und tragfähige Zufahrt bei allen Witterungsbedingungen bis unmittelbar zu einer Längsseite des Gebäudes für die Materiallagerung und Baustelleneinrichtung zur Verfügung steht. In unserem Leistungsumfang sind keine besonderen Vorkehrungen enthalten für das Überqueren öffentlicher Gehwege und fremder Grundstücke, Wegbenutzungsgebühren, Bauzäune, Grabenverrohrungen u. Ä. Der Auftraggeber muss uns über die Art und Lage aller im Grundstücksbereich nicht sichtbaren Leitungen (Gas, Wasser, Elektrik, Telekom, Kanalisation, usw.) vor Beginn der Erdarbeiten informieren. Jede Umlegung der vorhandenen Leitungen geht zu Lasten des Auftraggebers. Wasser- und Stromanschluss (380 V) muss vor Baubeginn vorhanden sein und vom Auftragnehmer kostenlos genutzt werden können. Die Verbrauchskosten trägt der/die Bauherr/Bauherrin. Die Bau- und Leistungsbeschreibung ist Bestandteil des Bauvertrages.

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